Buchvorstellung und Diskussion: Die Anastasia-Bewegung

Die Anastasia-Bewegung verbindet esoterische und ökologische Vorstellungen mit völkischem Denken, Antisemitismus und rechten Ideologien. Im deutschsprachigen Raum ist sie unter anderem durch ihre Siedlungsprojekte und ein Netzwerk verschiedener rechtsesoterischer Akteur:innen in Erscheinung getreten.

Im Rahmen der Veranstaltung stellt die Autorin Hanna Poddig ihr Buch „Die Anastasia-Bewegung. Völkisch, esoterisch, antisemitisch“ vor und gibt Einblicke in Ideologie, Akteur:innen und Strukturen der Bewegung. Der freie Journalist Thomas Datt nimmt die Situation in Sachsen in den Blick und ordnet lokale Entwicklungen und Strukturen im Zusammenhang mit der Bewegung ein.

Im Mittelpunkt der anschließenden Diskussion steht die Frage: Wie kann antifaschistischer Widerstand gegen rechte esoterische Siedlungsbewegungen aussehen? Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es vor Ort, und wie können Zivilgesellschaft und Initiativen auf entsprechende Strukturen reagieren?

Um diesen Fragen gemeinsam nachzugehen, laden wir zusammen mit unseren Mitgliedern den Omas gegen Rechts Leipzig, dem Kulturbüro Sachsen e.V. und ver.di Bezirk Leipzig-Nordsachsen am 5. November 2026 ab 19:00 Uhr ins Volkshaus Leipzig (Erich-Schilling-Saal) ein. Die Teilnahme ist kostenlos.